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Marina Hoermanseder hat dem Klassiker „Rado Captain Cook“ ihre Signatur verliehen

Bitte anschnallen! Mit L’Officiel Austria sprach die Modedesignerin über symbiotische Kräfte von Kooperationen und „uhrige“ Erinnerungen.
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Zeitgeist: Hoermanseder verpasst für Rado den Modellen ein neues Uhrband mit charakteristischer Schnalle.

Markenkollaborationen sind in letzter Zeit, sogar im Luxus- Segment, Trend geworden. Sie sind darin schon seit Jah- ren Pionierin ...

Ich habe am Anfang immer wieder Kritik dafür eingesteckt, dass ich meine sonst so exklusive Marke einer breiten Masse anbiete. Was ich an Kooperationen so schön finde, ist, dass gerade in der jetzigen Zeit Geschichten gebraucht werden – und die entstehen dabei. Darüber hinaus geht es um die Ballung der Kräfte verschiede-ner Expertisen. Dadurch wird ein neues Produkt kreiert, das so nie zustande gekommen wäre.

Mit Rado haben Sie Ihre erste Uhren-Kooperation. Was gefällt Ihnen an der Marke?
Das Team von Rado hat mich 2019 zu einem Event eingela- den. Da hat die Chemie sofort gepasst, und wir haben darüber gesprochen, einmal ein Projekt zusammen umzusetzen. So hat das eine das andere ergeben. An der Uhr haben wir ein Jahr gearbeitet, und jetzt ist sie da! Was mir an Rado so besonders gut gefällt, ist, dass die Marke top-notch und sehr exklusiv, aber trotzdem nahbar ist.

Jedes Design hat natürlich auch eine Inspirationsquelle. Wie sind Sie an dieses Projekt herangetreten?
Die Schnalle ist eine „Signature“ von mir, und klarerweise ist sie auch hier eingeflossen. Ich muss aber sagen, dass ich schon immer ein Uhrenarmband mit einer Schnalle machen wollte.

Zudem habe ich die Gele- genheit gleich am Schopf gepackt, denn ich ärgere mich immer, wenn meine Accessoires unauffindbar sind. Die Idee war also, der Uhr ein „Zuhause“ zu schaffen, das dekorativ ist – und so wurde das Case gleich zu einem Interior-Item.

An wessen Handgelenk würden Sie Ihre „Rado Captain Cook“ gerne sehen?
An Meghan Markles, weil ich ein großer Fan von ihr bin und die Uhr mit ihrer zeitlosen Eleganz und Femininität sehr gut zu ihr passen würde.

Welche älteste „Uhren-Erinnerung“ begleitet Sie?
Ich hatte in meiner Teenie-Zeit stets Armbanduhren mit digitaler Anzeige, weil ich mir tatsächlich schwer beim Ziffernlesen getan habe. Auf jeden Fall mussten sie groß sein!

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Worauf dürfen wir uns als nächstes bei „Marina Hoermanseder“ freuen?
Vieles! Da ich Mutter gewor- den und jetzt Expertin bin (lacht), kommt eine Baby- und Kindermodenlinie mit Babauba heraus sowie – als Ableger meiner Marke – eine eigene Streetwear-Linie. In die USA möchte ich ebenfalls weiter expandieren.

Zeit ist ein wertvolles Gut. Mit wem verbringen Sie Ihre am liebsten?
Natürlich mit meiner kleinen Lotti.

Dieser Artikel ist in der Sommer-Ausgabe 2021 von L'OFFICIEL Austria erschienen, die im Shop erhältlich ist.

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