Fashion Week

#PFW: Givenchy kontrastiert das urbane New York der 90er mit floraler Romantik

Für den Frühling-Sommer 2020 setzte Clare Waight Keller ganz auf Widersprüche. Minimalistische Urbanwear trifft auf Blumenromantik.
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Eine gewisse Dissonanz beschäftigt Clare Waight Keller. Zumindest ist es das, was sie die für die nächste Saison von Givenchy über den Laufsteg schickt. Die Gesellschaft, in der wir leben, ist nicht einseitig, scheint die britische Designerin zu sagen. Sondern wir denken und kleiden uns in Dochotomien.

So ist ihre Vision für den Frühling/Sommer 2020 ein Zusammentreffen des naturverbundenen, romantischen Paris' mit dem urbanen Geist New Yorks in den 90er Jahren. Untertags all business und abends florale Romantik scheint das Motto der Schau zu sein. Die Silhouetten der minimalistischen Urbanwear zeichnen sich durch weiche Volumen mit makellosen, maßgeschneiderten Blazern aus. Destroyed Denim, dem Kultobjekt dieser Saison, macht einen weiteren großen Teil der Kollektion aus und ist eine klare Hommage an das New York um 1990. Die Abendgarderobe ist stattdessen von melancholischer Romantik mit floralen Motiven geprägt, die auf langen Kleidern mit farbigen Drucken oder mittels kostbaren Stickereien aufblühen.

Eine Kollektion voller Widersprüche, wie der Alltag im 21. Jahrhundert selbst. 90er-Jahre Nüchternheit gepaart mit betrunkener Schönheit.

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