Beauty

Statement Looks

Immer mehr Designer setzen bei Ihren Shows auf Gesamtkonzepte mit politischen Botschaften. Gerade Make-up und Frisuren spielen dabei eine größere Rolle als man meinen möchte!
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Ein Look aus der Herbst/Winter 2020/21-Kollektion von Dior.

Aussagekräftig

Nicht nur mit ihren modischen Entwürfen will Maria Grazia Chiuri ihre treue Anhängerschaft bei Dior überzeugen. Von Beginn an hat sich die Designerin auch durchwegs gesellschaftspolitische Ziele gesetzt. Ganz vorne dabei: die Gleichberechtigung von Frauen und ebenfalls auf der Agenda, mehr Diversität! Ein Thema, das bereits vor der Black-Lives-Matter-Bewegung in der Mode gefordert wurde. Stein des Anstoßes waren dabei oftmals einseitige Castings und die kulturelle Aneignung von traditionellen Elementen.

Zeitgeist und Zukunft

Die Branche scheint aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen: einen Schritt in die richtige Richtung konnte man so etwa auf den Laufstegen beobachten. Von der traditionellen Flechtfrisur „Cornrows“ bis hin zu natürlichen Afros – Models der unterschiedlichen Ethnien mit authentischen Frisuren flanierten für Petar Petrov oder Miu Miu über den Catwalk.

Pionierrolle

Auch bei Dior setzt man auf Diversität und übernimmt dabei als eines der größten Luxushäuser eine Vorreiterrolle. Ergänzt wird der Look von Peter Philips, Creative und Image Director für Dior Make-up, diese Saison übrigens durch eine Abwandlung der Smokey-Eyes „um die jeweilige Persönlichkeit der Models zu unterstreichen“, wie es offiziell heißt. Hoffentlich kein kurzlebiger Trend, sondern vielmehr eine langfristige Bewegung!

Foto: Dior

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