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Intensive Hautpflege: Wie wendet man ein Serum richtig an?

Vor allem im Winter braucht die Gesichtshaut reichlich Pflege. Das trockene und kalte Klima reizt die Haut und trocknet sie zunehmend aus. Oft besitzt man schon eine gut funktionierende Pflegeroutine und möchte nicht alles umstellen, wenn man noch ein bisschen Extrapflege benötigt. Seren sind kleine Lebensretter, die man einfach in das Pflegeprogramm einbinden kann, um auf bestimmte Hautbedürfnisse eingehen.
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Ein Serum ist eine hochkonzentrierte Intensivpflege für das Gesicht, welche nach der Reinigung oder vor der Gesichtscreme aufgetragen werden kann. Seren gibt es von verschiedenen Herstellern und in verschiedenen Produktausführungen. Die Textur eines Serums ist immer leicht, kann aber eine eher wässrige oder gelartige Konsistenz haben. Wer also in ein Fläschchen konzentrierter Wirkstoffe investiert, kann mit maximalen Pflegeeffekt rechnen.

Die Vorteile eines Serums sind, dass beanspruchte Haut schnell und effektiv ins Gleichgewicht gebracht werden können und somit eine perfekte Ergänzung zum Pflegekonzept sind.  Ein Serum verspricht eine hohe Wirksamkeit durch die geballte Konzentration an Wirkstoffen und zieht dank der leichten Textur schnell in die Haut ein. Da die Pflegemoleküle viel kleiner und effektiver sind, wirkt ein Serum stärker als eine Creme. Man sollte jedoch nicht auf eine Gesichtscreme verzichten, denn Seren dienen nur als Ergänzung zur Tages- oder Nachtpflege und zur Bekämpfung spezifischer Hautprobleme wie Pickel und Pigmentflecken. In der Zusammensetzung von Seren fehlen die rückfettende Inhaltsstoffe wie in einer Gesichtscreme. Trockene Haut ist allerdings genau auf diese Stoffe angewiesen, einzig bei fettiger bzw. öliger Haut könnten Cremes gegen Seren ausgetauscht werden, da die Haut genug eigene Fette produziert.

Wie kann man ein Serum in die Hautpflegeroutine einbinden?

Ein Serum sollte man nach der Gesichtsreinigung auftragen und vor der Verwendung einer Creme. Denn eine dicke Cremeschicht kann ein Serum mit einer leichteren Konsistenz daran hindern, tiefer in die Haut einzudringen. Dadurch kann das Produkt wirkungslos werden. Wird das Serum dahingegen vor der Creme in die Haut eingearbeitet, können die aktiven Inhaltsstoffe die Wirkung darauffolgender Pflegeprodukte geradezu verstärken. Einfach zu merken: Leichtere Konsistenzen werden immer vor reichhaltigen Konsistenzen aufgetragen.

Bei der Anwendung reichen bereits wenige Tropfen des Produkts aus, um die gesamte Gesichtspartie zu pflegen.

Schritt 1: Reinigung der Haut. Das Gesicht wird wie gewohnt gereinigt und gut abgetrocknet.

Schritt 2: Ein paar Tropfen eines Serums auf Stirn, beide Wangen, Hals und Dekolleté geben. Sanft einklopfen und ca. 10 Minuten einwirken lassen.

Schritt 3: Die gewohnte Tages- oder Nachtpflege auftragen.

Je nachdem welcher Effekt erzielt werden will, können Seren als Kur oder in der täglichen Pflegeroutine angewendet werden. Das Hautbedürfnis entscheidet individuell, ob ein Serum nur morgens, abends oder morgens und abends angewendet wird.

 

Wie finde ich das richtige Serum für mich?

Eine professionelle Beratung ist immer sinnvoll, bevor man sich für neue Hautpflegeprodukte entscheidet. Durch Online Hauttypenberatungen kann man ebenfalls herausfinden, welche Produkte für den eigenen Hauttyp funktionieren. Für jedes Hautproblem gibt es ein Serum, man muss nur auf die Inhaltsstoffe achten.

Unreine Haut: Ein Anti-Pickel Serum z.B. mit Sulfur, Salicylsäure, Phytinsäure.

Anti-Age und Falten: Retinol, Ferulasäure, Alpha- und Beta-Hydroxy-Säuren sowie Hyaluronsäure, Peptide, Vitamin C und Glycolsäure können die Hautalterung hinauszögern.

Pigmentflecken: Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Maulbeerenextrakt, Bärentraubenextrakt oder Süßholzwurzelextrakt sind zu empfehlen.

Trockene Haut: Hyaluronsäure und Aloe Vera versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

Fahle Haut: Vitamin C und Hyaluronsäure sorgen für einen Frischekick.

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