Astrologie

Die Kraft der Steine: Wie Edelsteine und Kristalle wirken

Heilsteine liegen aktuell im Trend. Ob als Schmuckstück, Gesichtsroller, Gua-Sha-Stein oder Talisman. Sie sind nicht nur vielseitig einsetzbar, sie machen auch optisch was her. Doch viel wichtiger -  sie sollen unser körperliches Wohlbefinden verbessern. Ihre Energien und Heilkräfte sollen sich positiv auf unseren Geist und unsere Seele auswirken. 
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Die Lehre über Heilsteine ist bereits über 6000 Jahre alt und wurde schon im alten Indien angewandt. Bis heute stellt sich die Frage nach den Edelsteinen und ihrer Bedeutung. Auch bei den Ägyptern, Inkas und Griechen der Antike spielten Edelsteine im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte eine wichtige Rolle, und das keineswegs nur als Schmuck.

Heutzutage sind Heilsteine schon längst mehr als verstaubte Kreationen aus dem Esoterik-Laden. Ihre Wirkung wird von Heilpraktikern und Astrologie-Experten geschätzt und genutzt. Und sogar die Wissenschaft konnte die Energien von Edelsteinen mittlerweile nachweisen - sie geben Kraft, Sicherheit und Fokus – und noch vieles mehr. 

Jeder Stein hat seine einzigartigen Energien und wirkt, abhängig von seinem atomaren Aufbau, anders. Daneben spielen auch die Strukturtypen, die Mineralklasse, die Entstehung oder die Farbe eine Rolle. Die wichtigsten Heilsteine, Ihre Wirkung und Bedeutung hier im Überblick in unserem kleinen "Edelstein Lexikon". 

Bergkristall: die Mutter aller Heilsteine

Ein wichtiger Heil- und Edelstein ist der Bergkristall. Er gehört zur Familie der Quarze. Der weiße Stein steht für Reinheit, soll Klarheit und Ordnung bringen, die Intuition stärken sowie harmonische Schwingungen fördern. Bergkristallen wird zudem eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist nachgesagt. Bereits die Indianer legten diesen heiligen Stein zum Schutz Neugeborener in die Wiege, Buddhisten nutzten ihn, um sich mit seiner Hilfe in der spirituellen Praxis höher verbinden zu können.

Rosenquarz: Der Stein der Liebe

Laut griechischer Mythologie soll Eros (Gott der Liebe) den rosa Stein zur Erde gebracht haben – und bis heute ist dieser der Inbegriff für Liebe und Romantik. So soll der Edelstein positive Energie in Beziehungen bringen und die Verbindung zwischen zwei Menschen intensivieren. Außerdem hat der Stein eine ausgleichende Wirkung und soll die Fruchtbarkeit fördern. Die Heilwirkung kann zudem Kopfschmerzen mildern und das Hautbild verbessern – weshalb dieser häufig auch als Gesichstroller zum Einsatz kommt. Der Energiestein überträgt bei Kontakt seine positive Schwingungen auf die Haut. Er lindert Spannungen und Stress im Körper, unterstützt den Wundheilungsprozess bei Hautirritationen & Akne und strafft bei regelmäßiger Anwendung.

Amethyst: Ausgeglichenheit & schöne Haut

Der Amethyst ist eine Besonderheit in violett, dessen Schönheit über seine Erscheinung hinausgeht. Dieser Kristall reinigt Körper, Kopf und Seele und hilft, schlechte Träume zu verarbeiten, Kopfschmerzen, Verspannungen, Augenleiden sowie Hautunreinheiten zu kurieren. Auch Geist und Fantasie beflügelt er und reinigt gleichzeitig negative Energien im Raum. Der Amethyst darf bei keinem Neumondritual fehlen.

Aventurin: Mehr Mut & Optimismus

Bei den alten Griechen wurde er in die Kleidung eingenäht oder am Herzen getragen, heutzutage wird er aufgrund seiner heilenden Wirkung gerne als Kette um den Hals gehängt. Wer hin und wieder eine kleine Portion Mut und Zuversicht gebrauchen kann,dem ist der Aventurin ein toller Begleiter. Besonders vor Prüfungs- oder auch in unkalkulierbaren Stresssituationen kann auf den grünen Heilstein gesetzt werden. Der Edelstein lindert die Nervosität und sorgt für gute Laune.

Türkis: Im Hier & Jetzt

Die alten Ägypter wussten ihn schon vor tausenden von Jahren zu schätzen – den Edelstein Türkis. Damals wie heute wird er jedoch hauptsächlich als Schmuckstein in Ketten oder Amuletten verwendet. Dabei kann das seltene Mineral viel mehr: Der Türkis ist dafür bekannt, böse Kräfte und negative Energien abzuhalten und vor allem in schwierigen Zeiten positiv und optimistisch zu bleiben. Wem es schwerfällt, im Alltag das Hier und Jetzt zu genießen, den kann der Türkis gut unterstützen, in die Realität zu gelangen. Außerdem lindert er als Anhänger an einer Kette Halsschmerzen und beugt in Form von Mundspülung Parodontitis vor.

 Lapislazuli: Forever Young

Bereits vor mehreren tausend Jahren wurde er in Schmuckstücken in Mesopotamien eingesetzt. Die blauen Augenbrauen der Mumienmaske von Tut-ench-amun, einem ägyptischen Pharao aus dem 14. Jahrhundert vor Christus, wurden damit gemalt. Auch heute zählt der Lapislazuli zu den beliebtesten Steinen, aus denen Schmuck hergestellt wird. Neben seiner dekorativen Eigenschaft unterstützt der blaue Lapislazuli die eigene Körperkontrolle, verbessert die Reaktionsfähigkeit und verhindert Verkalkung und Ablagerungen in Gefäßen. Außerdem verhilft der Stein zu mehr Optimismus und erleichtert es, offen für Kritik aus dem Außen zu sein. Lapislazuli sollte eng am Körper, zum Beispiel als Anhänger, getragen oder kann auch in Trinkasser zur Aufnahme gelegt werden. 

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