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Von Sternstunden und Tauchgängen

Ein weiteres Hotelprojekt der Extraklasse befindet sich im malerischen Baa Atoll. Im Luxusresort „Anantara Kihavah Maldives Villas“ auf dem Archipel Kihavah lässt sich zwischen Himmelszelt und Meeresgrund das Paradies auf Erden entdecken.
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Die Malediven, das ist wohl nunmehr sonnenklar, bündeln so ziemlich alles an Superlativen und schmucken Beschreibungen, die man mit einem Urlaub im Indischen Ozean in Verbindung bringt. An traumhaft weißen Sandstränden, türkisblauem Wasser und beinahe surreal-idyllischen Sonnenuntergängen mangelt es im Fünf-Sterne-Resort „Anantara Kihavah Maldives Villas“ ebenfalls nicht. Umringt von Kokospalmen und Mangobäumen, findet sich das Luxusresort der renommierten Hotelkette, die weltweit mit Dependancen etwa auf Sri Lanka, in Sambia oder Malaysia vertreten ist, in einem UNESCO-Biosphärenreservat, rund 30 Minuten mit dem Wasserflugzeug von Velana entfernt. Schon vor vielen Jahrhunderten haben arabische Seefahrer auf ihrer Route aus der fernöstlichen Heimat hier einen den einen oder anderen Zwischenhalt eingelegt und hätten bestimmt gerne länger verweilt. Den Weg haben ihnen damals die Sterne gewiesen, und auch als Gast bekommt man den Eindruck, dass es nur ein Zeichen des Himmels sein kann, dass man in diesem Urlaubsparadies gelandet ist.
Rund 80 Villen und Residences besiedeln das Inselidyll: Sie säumen den Privatstrand oder schweben scheinbar über dem vorgelagerten Riff. Je nach Kategorie variiert die Größe zwischen 258 m2 und 3000 m2 – über mangelnden Platz muss sich also kein Gast Sorgen machen. Und auch sonst scheinen die anderen Gäste ganz weit weg, wenn man gerade im Privatpool seine Längen schwimmt, sich am Sonnendeck räkelt oder in der Hängematte Seele und Körper baumeln lässt. Luxus bis ins Detail, auch das ist man hier seinen Gästen schuldig, und so dürfen modernste Einrichtungen, technische Extras wie Bose-Bluetooth-Surround-Soundsysteme und iPads sowie der 24-Stunden-Service als Selbstverständlichkeit angenommen werden.

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Adieu Tristesse

Abgesehen von der exklusiven Unterkunft, die gerade in den Wintermonaten die graue Heimat undden Alltag vergessen lässt, gibt es auch sonst einiges zu entdecken. Schließlich wollen das Hausriff erkundet, Tauchgänge mit Mantarochen oder Ausflüge mit der Privatyacht unternommen werden. Dafür, dass die spektakuläre Naturkulisse aus allen Blickwinkeln betrachtet werden kann, sorgt auch der Privatjet, der ebenfalls für Abenteuer gebucht werden kann. Erden kann man sich im Anschluss im nicht minder luxuriös ausgestatteten Spa-Bereich. Wellness-Behandlungen wie die unterschiedlichsten ayurvedischen Massagen, Körperpeelings und Yoga oder sind ebenso möglich wie nicht-invasive Kosmetikbehandlungen wie etwa Mikrodermabrasion oder die sogenannten „Vampir Facials“ – ein ausgesprochen umfangreiches Programm. Wer mit Kindern verreist, kann diese bestens versorgt wissen. Der „Kids Club“ unterhält die jüngsten Gäste mit Malstunden, Kochkursen und allerlei weiterem Programm, das für Kurzweile sorgt.

Auch als Gast bekommt man den Eindruck, dass es nur ein Zeichen des Himmels sein kann, dass man in diesem Urlaubsparadies gelandet ist.
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Vom Meeresgrund bis zu den Sternen

Positive Überraschungen erleben hier selbst die anspruchsvollsten Gäste – etwa wenn es um kulinarische Fragen geht. Highlight in lukullischen Dingen ist zweifellos der hoteleigene Gourmettempel „Sea“ in atemberaubender Kulisse unter dem Meeresspiegel. Der weltweit erste Unterwasser- Weinkeller und das Unterwasser-Restaurant locken mit köstlichen Degustationsmenüs zur Mittags- und Abendzeit sowie mit den edelsten Tropfen aus aller Welt. Den Verlockungen auf dem Teller macht lediglich die schillernde Unterwasserwelt Konkurrenz, die durch die geschwungene Glaswand beobachtet werden kann. Gäste seien gewarnt, denn vor Genuss wird man trotzdem das eine oder andere Mal seine Augen schließen müssen – spätestens, wenn man nach der preisgekrönten Küche beim Dessert gelandet ist. Etwa bei der „Chocolate Bomb Explosion“, die Süssspeisen-Liebhabern an dieser Stelle besonders ans Herz gelegt sei – die himmlische Ganache an Mascarpone-Parfait mit warmer Karamellsauce lässt es schlicht nicht anders zu! So schön es auch sein mag, natürlich ist das „Sea“ bei Weitem nicht die einzige Option für genussvolle Momente. So wird etwa im „Salt“ asiatisch aufgekocht – Freiluftküche und Salzsommelier inklusive, während man im „Fire“ zu seinem Dinner gleich eine passende Show serviert bekommt, schließlich brutzeln hier Hummer und Angus-Filet direkt vor den Augen der Gäste auf einem Teppanyaki-Grill. Am wohl schönsten kann man den Abend dann im Kino unter dem Sternenzelt ausklingen lassen. Die spektakuläre Himmelskulisse ist dabei allerdings der eigentliche Star: Deren beeindruckender Schönheit wird man sich spätestens im hoteleigenen Observatorium bewusst – und auch eine Demut kommt ob der unendlichen Weiten auf. Was sich wohl jeder der Gäste beim Entdecken einer Sternschnuppe wünscht? Vermutlich eine baldige Rückkehr in dieses Paradies.

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