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L'Officiel Austria Guide: Inspiration für Abenteurer:innen auf der Suche nach Natur

„Komm lass uns eine Reise planen…“ Schon sehen wir türkisfarbenes Meer, wunderschöne Landschaften, uralte Bauten und jede Menge Kultur vor unserem inneren Auge. Wir träumen von unvergesslichen Erlebnissen und packen gedanklich schon die Koffer. Diese acht Naturwunder schüren garantiert die Reiselust.
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TAFELBERG IN SÜDAFRIKA: TISCHTUCH AUS WOLKEN

Der 1.086 Meter hohe Berg in Kapstadt an der südlichen Spitze des afrikanischen Kontinents ist wohl weltbekannt, das sogenannte „Tischtuch-Phänomen“ jedoch weniger, welches im südafrikanischen Sommer, von November bis Mai auftritt: Durch feuchte Luftmassen, die vom Meer aus über den Tafelberg ziehen und sich dadurch abkühlen, bilden sich Wolken, die sich wie ein „Tischtuch“ über das Berg-Plateau legen.

 

PAMUKKALE: WEISSE TERRASSEN

Die beeindruckenden Kalkterrassen, die die Natur ganz ohne Werkzeug, aber mit viel Geduld erschaffen hat, befinden sich im Südwesten der Türkei zwischen Izmir und Antalya. Das heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende Wunder der Natur entstand über Jahrtausende durch Ablagerungen kalkhaltiger Thermalquellen und ist mittlerweile eine „natürliche Pool-Landschaft“.  

 

GUELB ER RICHAT: GIGANTISCHES WÜSTENAUGE

Für die Weltraumtouristen unter uns ist das Guelb er Richat in Mauretanien, auch Auge der Sahara genannt, das wohl beeindruckendste Phänomen im Norden Afrikas. Das ca. 45 Kilometer große, ringförmige kraterähnliche Gebilde aus Sedimentgestein diente Astronauten durch seine Größe als Landmarke zur Orientierung.  

 

"Die Natur muss gefühlt werden." Alexander von Humboldt

SALAR DE UYUNI: SOUVENIR AUS SALZ

Die Geburtsstunde der größten Salzwüste der Welt liegt in Bolivien und mehrere Tausend Jahre zurück. Durch die Austrocknung eines Salzsees entstanden, ist das eigentliche Phänomen jedoch erst nach Regenfällen erkennbar: Das liegengebliebene Wasser bildet einen viele Kilometer langen, wenige Dezimeter hohen natürlichen Spiegel, der zu Fuß oder mit dem Auto erkundet werden kann und eine endlose Reflexion zwischen Erde und Himmel erzeugt.

 

PREIKESTOLEN: NATÜRLICHE PRÄZISION

Diese rechteckige Felsplattform in der Nähe von Stavanger, der viertgrößten Stadt Norwegens, ist vor mehreren Tausend Jahren durch Frostsprengung entstanden und ragt imposant aus den umliegenden Bergen nach vorne heraus. Wer sich bis an die Kante wagt, kann mehr als 600 Meter in die Tiefe schauen, aber auch mit sicherem Abstand genießen Sie einen faszinierenden Ausblick über den 40 Kilometer langen idyllischen Lyse Fjord. Fans der Mission-Impossible-Filmreihe werden das Plateau als Schauplatz des finalen Kampfs des sechsten Teils wiedererkennen.

 

ZHANGJIAJIE BERGE: MAGISCHE AVATARE

Die mystisch anmutende chinesische Berglandschaft wird insbesondere von einzelnen natürlichen Quarz-Sandsteinsäulen geprägt, die durch Abtragungen entstanden sind, als die Region vor vielen Millionen Jahren noch durch das Meer mit Wasser bedeckt war. Aufmerksamen Filmliebhabern werden die markanten, mittlerweile bewachsenen Berge bekannt vorkommen: James Cameron, der Regisseur des erfolgreichsten Films aller Zeiten, Avatar – Aufbruch nach Pandora, hat diese für die Natur seiner Filmwelt als Vorbild genommen.

 


  

IGUAZU-WASSERFÄLLE: KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS

Ein endloses Rauschen, das in den Ohren bleibt, ein eindrucksvoller Anblick, den niemand vergisst. Die insgesamt 20 größeren und über 250 kleineren Wasserfälle in Südamerika an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bilden ein spektakuläres Naturschauspiel, das sich über eine Länge von 2,7 km zieht und seit 2011 zu den Sieben Weltwunder der Natur zählt. Der Anblick der fallenden Wassermassen führt uns die enorme Kraft der Natur einmal mehr vor Augen und begründet so auch ihre Faszination. Dieses Naturwunder hat es bereits nach Hollywood geschafft: Im vierten Teil der Indiana Jones-Reihe stürzt der Titelheld mehrere dieser Wasserfälle hinab.

 

FLY GEYSER: NATURPHÄNOMEN VON MENSCHENHAND

Es war ein menschlicher Fehler in den 60er Jahren bei der Suche nach geothermaler Energie, der für dieses erstaunliche Schauspiel in Nevada verantwortlich ist: Ein nicht ordnungsgemäß verschlossenes Bohrloch fördert dauerhaft Wasser und Mineralien aller Art an die Erdoberfläche. Diese lagern sich nach und nach ab und haben über die Jahrzehnte diesen beeindruckenden, inzwischen 1,5 Meter großen und regenbogenbunten Geysir sowie eine umliegende Terrassenlandschaft, entstehen lassen.

 

 

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